Hilferuf für Ronny III

Liebe Freunde,

die Sie Anteil an Ronnys Geschichte genommen haben, zu allererst muss ich mich persönlich bei Ihnen allen entschuldigen, dass ich so lange Zeit nicht über Ronny berichtet habe. Sie, die sie mit Ihrem Beitrag Ronny immens geholfen haben, haben ein Recht, zu erfahren, wie es mit Ronny weiterging.

Vorab, damit keine unnötigen Ängste aufkommen: Es geht Ronny (bis heute) gut !

Nun möchte ich aber der Reihe nach erzählen. Unser letzter Bericht endet mit dem bevorstehenden Röntgentermin, der entgegen unserer Hoffnung ergab, dass sich Ronnys Brustkorb wieder mit Flüssigkeit gefüllt hatte. Anhand des Röntgenbildes ist es schwer zu beurteilen, um wieviel Flüssigkeit es sich handelte und man beließ es bei dieser Untersuchung, ohne zu punktieren, wohl in der Hoffnung, dass der Körper es doch noch schafft, die Flüssigkeit alleine abzubauen. Fast genau 5 Wochen später war es dann soweit, dass wir mit Ronny wieder zur Klinik fahren mussten um ihn punktieren zu lassen. Es wurden ca. 700 ml Flüssigkeit abgepumpt und Ronny durfte wieder mit nach Hause. Nach nur 5 !!! Tagen erneut die Fahrt zur Klinik, erneutes punktieren, allerdings mit dem Resultat, dass diesmal 2 l aus Ronnys Brustkorb abgepumpt wurden. Der Gedanke an eine Operation war wieder ganz vorne in unseren und in den Köpfen der behandelnden Ärzte. Es handelt sich hier nicht um eine Standardoperation, sondern um eine, in den meisten Kliniken sehr selten durchgeführte Operation, deren Erfolgsaussicht bei 50/50 liegt. Sicher können Sie gut nachvollziehen, dass wir trotz der in diesem Moment negativen Prognose versuchen und Ronny die Chance geben wollten, ohne eine solche OP auszukommen. Aus heutiger Sicht die richtige Entscheidung. Ronny ging es 7 Wochen gut, bis seine Atmung uns wieder zeigte, dass eine erneute Punktion erforderlich war. Dieses Mal wurden ca. 1,5 l aus Ronnys Brustkorb abgesaugt. Alle Ärzte, die Ronny in der Klinik bisher behandelt haben, loben seine Geduld und seine Gutmütigkeit. Obwohl Ronny während der Wartezeit im Wartezimmer sehr ängstlich ist und am liebsten neben mir auf der Bank sitzt, ist er während der Behandlung wohl schon ein richtiger „Profi“.

Dieser bisher letzte Klinikbesuch liegt heute mehr als 8 Wochen zurück und wir sind dankbar für jeden Tag, an dem es Ronny gut geht und keine Anzeichen zu erkennen sind, dass er bald wieder behandelt werden muss. Natürlich ist dies keine Garantie für eine vollständige Genesung, aber es zeigt doch, dass Ronny auf einem guten Weg ist. Auch wenn sich immer wieder Flüssigkeit in Ronnys Brustkorb sammeln und damit eine Punktion erforderlich machen sollte, wäre dies, sofern die Abstände sich in dem zuletzt geschilderten zeitlichen Rahmen halten, etwas, was man Ronny zumuten und vertreten kann.

Man darf sich Ronny nicht als schwerkranken, leidenden Hund vorstellen. Ronny ist ein Hund, wie jeder andere in seinem Alter, fröhlich, neugierig, er hat den starken Drang alles zu kontrollieren, er fühlt sich endlich irgendwo zu Hause, passt auf und meldet lautstark jeden Besucher, er spielt mit den anderen Hunden (siehe Foto) und hat seit kurzem entdeckt, dass es nicht nur Körbchen sondern auch Sessel gibt.

 

 

Er selber weiß nicht um seine Erkrankung und dass seine Menschen stets ein wachsames Auge auf seine Atmung haben müssen. Sein Appetit ist ungebremst, allerdings darf er nicht alles essen sondern muss fettarm ernährt werden. Mit einem guten „low fat“- Spezialfutter, Hühnchen und etwas gekochten Nudeln hat er trotzdem an Gewicht zugenommen und sein Fell ist nachgewachsen und glänzend. Wir wünschen uns alle so sehr, dass sein momentaner Zustand noch lange anhält und noch viel Zeit vergeht, bis er vielleicht doch wieder ärztliche Hilfe benötigt.

Nun möchte ich noch einmal zum Anfang meines Berichtes kommen und mich nochmals für diese sehr späte Berichterstattung entschuldigen. Vielleicht verstehen Sie, wenn Sie den Verlauf gelesen haben, dass ich während dieses „Auf und Ab“ um Ronnys Gesundheit und die Entscheidung um eine Operation kaum in der Lage war, sachlich über Ronny zu berichten. Es liest sich schnell, aber es waren viele sorgenvolle Tage und Wochen, die mich sehr belastet haben.

Nochmals danke ich allen, die mit ihrer Spende dazu beigetragen haben, dass zumindest die finanzielle Sorge deutlich geringer wurde. Was wir ohne Ihre Hilfe getan hätten – ich weiß es nicht.

Bitte senden Sie auch weiter gute Wünsche und Gedanken an Ronny.

Wer von Ihnen Ronny auch weiterhin mit einer kleinen Spende unterstützen möchte, z.B. für sein recht teures Trockenfutter, sein Medikament oder sein tägliches Hühnchenfleisch, dem sagen wir hier bereits herzlichen Dank. Leider ist Ronny nicht unser einziger kranker Vierbeiner, was jedoch im Tierschutz nicht ungewöhnlich ist und über die dadurch verursachten, laufenden Kosten möchten wir uns nicht beklagen. Bisher haben wir Dank Ihrer Hilfe jedem Tier die Versorgung zukommen lassen können, die es benötigte.

Ich persönlich bin Ihnen allen dafür dankbar und auch zuversichtlich, dass dies auch in Zukunft so bleibt.

Über Ronny werde ich Sie in Abständen weiter informieren und hoffe, es werden nur gute Informationen sein !

Christa Rendel

  Newsflash

Einladung zum Herbstfest 2019

Einladung zum Herbstfest 2019

Herbstfest 2019

Liebe Tierfreunde,

auch in diesem Jahr laden wir Sie hiermit sehr herzlich zu unserem diesjährigen Herbstfest ein.

Am Sonntag, dem 08. September 2019 freuen wir uns in der Zeit von 10.00 bis 17.00 Uhr über Ihren Besuch.

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Update

Liebe Besucher
Wie Sie feststellen sind unsere Seiten wieder Online. Aufgrund technischer Änderungen bei unserem Hoster sind unsere alten Seiten quasi über Nacht funktionslos geworden.
Das neue Design ist ein Tribut an die neuen Technologien. Wir sind bemüht, so schnell wie möglich, alle Funktionen in gewohnter Weise bereitzustellen.

Gretta

Gretta ist ca. 2 Jahre alt, eine anfangs vorsichtige, etwas zurückhaltende Hündin, die während ihres Aufenthaltes bei uns schon einiges lernen konnte. Trotzdem hat Gretta immer noch Angst im Straßenverkehr und braucht etwas Zeit und Geduld, um sich mit fremden Menschen anzufreunden. Im Grunde ihres Wesens ist Gretta jedoch ein sehr anhänglicher, verschmuster Hund, sie ist fröhlich und kann auch sehr ausgelassen sein, vor allem, wenn sie ihre Hundefreunde um sich weiß.

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